| Sparfuchs des Monats: Johann S. |
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| News - Haus & Hof | |||
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Wenn eine Glühbirne mit 40 Watt Leistung zehn Stunden brennt, dann kostet das etwa 10 Cent. Eine ungeheuer hohe Ausgabe, die schon so manchem das finanzielle Rückgrat gebrochen haben dürfte. Die Angst vor dem gnadenlosen Ruin muss auch Klein-Vermieter Johann S. aus Preetz gehabt haben. Als einer seiner Mieter aus Versehen über Nacht in seiner gemieteten Gartenbude das Licht hat brennen lassen, stand gleich am nächsten Morgen ein Elektriker vor der Tür, der den Auftrag hatte, das Stromkabel zu kappen.
Nicht nur das für die Gartenbude, nein, der Strom im gesamten Aussenbereich wurde abgestellt. Und das, obwohl die Mieter den im Haus verbrauchten Strom per Nebenkostenabrechnung selbst bezahlen dürfen. Der Leidtragende ist nicht nur der Mieter, der vergessen hat, das Licht in der Gartenbude auszuschalten. Alle drei im Hause wohnenden Parteien stehen jetzt im Dunkeln. Hof, Garten, die Schuppen der Mieter, Stellplätze, alles düster. Da Johann S. bisher nicht ein einziges Mal seiner Pflicht nachgekommen ist, den Gartenweg von Schnee und Eis zu befreien, besteht akute Gefahr. Und alles wegen ungefähr zehn Cent. Was mag der Elektriker gekostet haben? 50 Euro, also das 500-fache? Johann S., ein wahrer Sparfuchs, über den noch weiter zu berichten sein wird. Schon seit Jahren schikaniert er seine Mieter auf alle nur erdenklichen Weisen und schreckt dabei auch vor einer ganzen Reihe krimineller Handlungen nicht zurück. Aufgrund einer Strafanzeige wegen Diebstahl, Verleumdung und Urkundenfälschung hat die Staatsanwaltschaft Kiel numnmehr Anklage erhoben, Johann S. wird sich demnächst vor dem Strafrichter zu verantworten haben. Wir werden detailliert berichten.
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